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Bezirkspokal

SGM SG Öpfingen / Donau-Riss – SGM Westerheim 1:3 (0:2)

(Nico) Nach erfolgreichem Ligastart gibt es ein weiteres auserkorenes Ziel für die Männer in Rot: Den Bezirkspokal so gut wie möglich aufmischen.
Ein echter Brocken stand mit der SGM Donau/Riss (bestehend aus der SG Öpfingen, der SG Oberdischingen/Ersingen, dem TSV Rißtissen und den Spfr Donaurieden) vor der Brust. Diese waren bis zu diesem Zeitpunkt mit fünf Siegen aus fünf Spielen ungeschlagen in Liga und Pokal. Nach dem etwas verrückten und wilden 5:4-Derbysieg gegen HeFeLa am Samstag mussten die Augen vor allem vermehr auf die Defensive gerichtet werden – über vier Gegentore in einem Spiel ist zumindest mal zu diskutieren. Kein leichtes Unterfangen wurde dies in besagtem Pokalspiel gegen Donau/Riss - einem offensiv starken Gegner mit technisch versierten Spielern (die bis dato im Schnitt 4 Tore pro Spiel erzielten). Eins soll an dieser Stelle vorweggenommen werden: Die defensive Leistung sollte an diesem Abend zur größten Stärke des SVW werden. „Leidenschaftlich, entschlossen und gemeinsam“ – mit dieser Einstellung brachte man die spielerisch starken Öpfinger zum Schweigen.


Zugleich dauerte es keine drei Minuten, bis der Ball durch Torjäger Ben Kalkanis zum ersten Mal im Netz der Öpfinger zappelte. In der Folge ein sehr intensives, ausgeglichenes Spiel auf hohem Niveau. So richtig dominieren konnte keine Mannschaft: Öpfingen überzeugte durch „Tiki-Taka-Spiel“ und gefährliche Stürmer, Westerheim vor allem durch mannschaftliche Geschlossenheit, Einsatzbereitschaft und schnelle Umschaltmomente. Genau ein solcher Moment war es auch, der den Gästen in der 44. Spielminute das 2:0 bescherte (Luca Zoller). Nach der Halbzeit ein unverändertes Bild in einem spannenden Spiel, dessen Tempo immer mehr durch den SVW bestimmt wird. Spätestens mit dem 3:0 durch Ben Kalkanis (54.) schienen dann auch alle endgültigen Zweifel beseitigt zu sein. Doch Verwaltungsmodus? Was denkste‘, nein! Die Donautäler steckten den Kopf nicht in den Sand – wirkliche Entlastung gab es im schnellen Spiel nicht. Im Gegenteil: In der 77. Spielminute das Glück zum ersten Mal auf Seiten der Gastgeber – mit dem 1:3 kam kurzzeitig etwas Spannung auf und Öpfingen erarbeitete sich leichte Feldvorteile. Nur eines muss man wissen: Wenn die A-Jugend der SGM Westerheim/Hülben dieses Jahr etwas auszeichnet, dann wohl Moral, Selbstvertrauen und Teamgeist. Gemeinsam drehte man den Spielverlauf nach Rückschlag und verteidigte den 3:1-Vorsprung über die Zeit (und hatte dabei selbst noch genug bekannte „Hundertprozentige“ zum 4:1 auf dem Fuß).

Fazit: Mit einer defensiv sehr reifen Leistung und mannschaftlicher Einsatzbereitschaft zieht man gegen einen starken und bis dato ungeschlagenen Gegner durch ein 3:1 ins Pokal-Viertelfinale ein. Der SVW konnte dem Spiel durch offensiv sehr schnelle Umschaltmomente seinen Stempel aufdrücken. Hervorragend sind diese Saison Glauben und Selbstvertrauen der Mitspieler zueinander – und das konstant in jedem Spiel. Das Überwintern im Pokal ist den Älblern sicher.

 

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